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Testbericht Yongnuo SF-18

05-08-2012 @ 09:07,Testberichte,lumi,Kommentar hinterlassen - 0

Hier ein Testbericht eines Kunden über die Blitz-Zusatzstromversorgung Yongnuo SF-18


Zu mir:

Mein Name ist Thorsten Schroers und ich fotografiere schon fast seit dem ich laufen bzw. eine Kamera halten kann. Zu meiner Schulzeit fotografierte ich alle Events an meiner Schule und arbeitet parallel für Wochenzeitungen und Tageszeitungen. In der eigenen Dunkelkammer entwickelte ich Filme und erstellte SW-Abzüge. Meine hauptsächlichen Aufnahmebereiche waren Landschaft, Natur, Tiere, Makro, Table-Top und Reportage. Seit ca. 4 Jahren hat sich mein Schwerpunkt in Richtung Model-Fotografie und Hochzeitsfotografie verschoben. Seit 2012 biete auch Workshops zu verschiedenen Themen an. Mehr unter:

TS-Photographie.com


Vorgeplenkel:

Es ist nun schon einige Zeit her, dass mich Lutz von 8df.de gebeten hat den Batteriepack SF-18 von Yongnuo zu testen. Vorweg, der SF-18 Batteriepacks ist eine zusätzliche Energiequelle für Aufsteckblitze. Er soll für schnellere Bildfolge und mehr Kapazität sorgen, also anders Ausgedrückt: einfach schneller und länger fotografieren. Es gibt 3 Varianten einmal für Canon-, Nikon und Sonyblitzgeräte, die Canon Variante ist auch für die Yongnuo Blitzgeräte geeignet. Diese Variante habe ich getestet.

Alles fing mit einer Benachrichtigung an, dass ich meine 2 SF-18 beim Zoll abholen kann. Ich also hin zum Zoll, das Paket vor den Augen des Zollbeamten geöffnet und ich hatte 2 SF-18 Verpackungen in der Hand. Dank beiliegender Rechnung keine Zollgebühren und Mehrwertsteuer.

Zoll ist Lästig, aber kann bei Importen aus China immer passieren, nach meiner Erfahrung mit 8df.de, habe ich viele Artikel ohne Zollabwicklung bekommen, da der Preis immer unter der Höchstgrenze für Zollgebühren lag. Die Preisersparnis rechtfertigt aber auf jeden Fall den Aufwand, selbst, wenn man Mehrwertsteuer bezahlen muss ist es günstiger, als die Geräte bei einem Deutschen Händler zu kaufen. Klar dauert die Lieferung etwas länger, aber länger als 2 Wochen musste ich noch nie warten. Wie es mit der Garantie aussieht, kann ich nicht sagen, da mich noch keines meiner Yongnuo-Geräte im Stich gelassen hat. Vielleicht mag Lutz dazu was sagen.

Anmerkung von Lutz: Die Lieferzeit beträgt im Allgemeinen 2-3 Wochen, manchmal auch etwas länger. Verzögerungen kommen meistens beim Zoll vor oder bei der deutsche Post. Leider haben wir keine Möglichkeit dies mit der derzeitigen Versandmethode zu beeinflussen und hoffen auf das Verständnis unserer Kunden. Fehlerhafte Ware kann an eine deutsche Adresse zurück geschickt werden und wir schicken von Shanghai aus Ersatz oder erstatten den Kaufbetrag zurück. Reparaturen werden nicht durchgeführt. Die fehlerhaften Geräte können dann zum stark reduzierten Preis als Bastelware im Shop gekauft werden.


Testbericht:

So zu Hause öffne ich die Verpackung und finde einen in einer Tasche verpackten SF-18, eine Befestigungsschraube mit ¼ Zoll-Gewinde und eine Bedienungsanleitung auf Englisch und Chinesisch. Alles macht einen ordentlich verarbeiteten und hochwertigen Eindruck. Auf zum Test, also bestücke ich den SF 18 mit 8 Eneloops und schließe ihn an einen Yongnuo 560 an. Per bestücktem RF-602 löse ich den Blitz bei halber Leistung aus und er ist DIREKT wieder Einsatzbereich, WOW. Probier mal bei voller Leistung, dachte ich mir. Gesagt getan, ohne Stoppuhr, nach ca. 1 Sekunde kam das Piepsen und der Blitz war wieder Einsatzbereit. Es können auch 1,2 aber auch 0,8 Sekunden gewesen sein, also unglaublich schnell! Ich war also hellauf begeistert, Verarbeitung TOP, Leistung TOP. Alles eingepackt für´s nächste Shooting. Dieses war ein Testshooting im Duisburger Innenhafen mit Annalena. Dank der schnellen Blitzbereitschaft hatten wir ein flüssiges Shooting. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, nach ca. einer ½ Stunde. Auf einmal quittierten die Blitze ihren Dienst. Wildes gepiepse war zu hören. Zuerst dachte ich, die Akkus seien schon leer, also Akkus getauscht - 12 Stück x 2 - das ist schon heftig. Aber das brachte keinen Erfolg, also lag die Vermutung nahe, dass die Blitze überlastet waren, was auch der Fall war, man waren die heiß! Jetzt hatte ich die Wahl blitzen, abkühlen lassen, blitzen...abkühlen..oder Blitze tauschen..habe mich für Blitze tauschen entschieden, wer das nicht kann, für den ist der Geschwindigkeitsvorteil erst mal vorbei -->Zwangspause!! Ich muss dabei sagen der Einsatzbereich war auch extrem, bei praller Sonne auf ganzer Leistung und Auslösung praktisch, sobald der Blitz aufgeladen war. Bei halber Leistung oder weniger, wäre das bestimmt nicht passiert. Was erst mal als Nachteil klingt ist aber auch ein Vorteil, besser ein Blitz der abschaltet, als einer der durchbrennt. Das ist für mich ein weiterer positiver Aspekt bei Yongnuo, alles ist wirklich sehr gut verarbeitet und hochwertig zu einem sehr günstigen Preis. Ich habe 6 Yongnuo 560er Blitze, 1 460er, 9 RF-602 Blitzauslöser Set´s, 2 Batteriepacks SF-18. Keines dieser Geräte hat bis jetzt, trotz heftiger Beanspruchung den Dienst quittiert. Der SF-18 leistet sehr viel, aber man sollte trotzdem nicht das Maximum von den Blitz fordern, gerade, wenn man die Canon oder Nikon-Systemblitze benutzt, da tut ein verbrannter Blitz sehr weh, bei den Yongnuo´s nicht mehr so sehr...alles im allem kann ich sagen, das ich die SF-18 für meine Yongnuo Blitze weiter einsetzen werde. Für meinen SB 910 und SB 800 habe ich mir auch schon 2 Stück bestellt. Die schnelle Blitzfolge und die längere Blitzbereitschaft lohnen sich für mich. Klar kann man auch die Akkus tauschen, aber bei einem Shooting/Event finde ich das recht störend, wenn man im wichtigsten Moment die Akkus wechseln muss und vor allem die schnelle Blitzfolgezeit ersetzt das nicht. Ich arbeite gerne mit den Yongnuo Geräten, die Bedienung & Qualität ist wirklich überzeugend.


Fazit:

Der Yongnuo SF-18 Batteriepack ist eine sinnvolle Ergänzung für Fotografen, die schnell reagieren, oder über einen längeren Zeitraum (Hochzeit / Event) fotografieren müssen. Ich denke für den „normal“ Nutzer sind sie eher nicht geeignet, da hat man schon mal Zeit 4 bzw. 5 Akkus zu wechseln. Aber im Semi-/Profi Bereich halte ich die Geräte für eine hochwertige und vor allem günstige Alternative zu der Batteriepacks der großen Kameramarken.

Wer fragen hat, kann sich gerne melden, oder auf meiner Homepage
TS-Photographie.com vorbeischauen.


Testbericht 2 - YN-565EX

03-13-2012 @ 04:43,Testberichte,lumi,Kommentar hinterlassen - 0

Testbericht unseres Kunden Markus O. über den YN-565EX (Fotoblog von Markus O.:

Ich habe bereits mehrere Produkte von Yongnuo (Blitze, Fernauslöser, GPS Empfänger) ausprobiert und war immer zufrieden mit Qualität und Preis-/Leistungsverhältnis. Die „einfachen“ Blitze funktionieren prima als Strobists, aber ich wollte dann doch das Nikon Creative Light System (CLS) ausprobieren ohne gleich arm zu werden.. Mehr dazu später.

Lieferumfang, Verarbeitung und Anschlüsse

Der Yongnuo YN-565EX kommt in einer leicht gepolsterten Stoff/Neoprentasche, in der sich in einem separaten Fach auch ein Ständer zum Einsatz des Blitzes außerhalb der Kamera befindet. Die Anleitung ist zweisprachig chinesisch / englisch mit jeweils 30 Seiten pro Sprache. Die Verpackung ist farblich ähnlich wie die Originalverpackungen von Nikon – ein Schelm wer Böses dabei denkt :-)

Alle Teile machen durchgehend einen hochwertigen Eindruck. Das Batteriefach erweckt im Vergleich zu den Vorgängermodellen einen deutlich stabileren Verarbeitungseindruck.
Ein weiteres Fach ist über eine flexible Abdeckung spritzwassergeschützt und bietet einen PC-Anschluss sowie die Möglichkeit eine externe Spannungsversorgung anzuschließen. Diese beiden Anschlüsse habe ich allerdings nicht testen können – ich denke, dass die Wenigsten Verwendung dafür haben.

Funktionsumfang und Test

Der YN-565 EX ist auf einer Höhe mit den Blitzen Nikon SB 700 und SB 900 positioniert. Ohne Details verglichen zu haben, gehe ich einfach mal davon aus, dass alle wesentlichen Funktionen des Nikon auch vom Yongnuo abgedeckt sind.
Die Menüs im Blitz selbst sind nicht selbsterklärend, der Versuch ohne Anleitung klarzukommen ist somit gescheitert. Die Betriebsanleitung ist aber verständlich geschrieben, so dass die ersten CLS Versuche losgehen konnten. Zunächst ist mir aufgefallen, dass meine alten No-Name Batterien den Blitz leider nicht zum Leben erwecken konnten. Ich hätte eigentlich noch genügend Power erwartet.. Nachdem ich die guten Eneloops reingelegt hatte, klappte es aber direkt. Und auch jetzt 2 Wochen später haben die Eneloops noch genügend Power, obwohl ich sie nicht rausgenommen habe – im ausgeschalteten Zustand fließt also kein Strom.

Das erste Mal nun im Master – Slave Modus im CLS. Den eingebauten Blitz der D700 auf Master eingestellt, den Blitz als Slave. Denselben Kanal in Blitz und Kamera ausgewählt und los geht’s. Als Vorgabe habe ich nur Blende und ISO auf Fix gesetzt und dann losgelegt.

Erster Versuch im Zimmer mit Fremdlicht (schräg) aus dem Fenster. Das Histogramm ist ausgewogen, weder Überbelichtungen, noch ist das Bild zu dunkel. Vielleicht könnte man sich noch 1/3 Blendenstufe heller nach ober herantasten, aber das wäre schon Klagen auf hohem Niveau. Dafür, dass ich den Blitz einfach draufgesetzt habe und ohne nachzudenken loslegen konnte kein Problem. Trotz Fremdlicht im Zimmer war der Blitz so hell, dass der Hintergrund fast schwarz wurde (Blende 6.3 und 1/60 sec). Wenn man jetzt die Synchronzeit noch verkürzt, dann sollte man den Hintergrund auch komplett zum Absaufen bekommen.

Zweiter Versuch im Mini-Kellerstudio mit schwarzem Moltonstoff. Auch hier bestätigt sich das Bild. Der Blitz stellt sich sehr gut selbst ein, das Histogramm ist erneut ausgewogen wie erwartet. Auch durch einen weißen Schirm funktioniert der Master Slave Modus. Mit den Eneloops habe ich ca. 2-3 Blitze pro Sekunde schießen können, allerdings habe ich das nicht über eine längere Zeit probiert.

Was ich nicht probiert habe ist die CLS Funktion draußen bei Sonnenlicht – es wäre noch einmal interessant, ob dann auch die Infrarotsteuerung funktioniert.
Der Blitz soll auch das „Canons CLS“ unterstützen, das habe ich aber (noch) nicht getestet; Genauso wie viele andere Features wie bspw. FV-Lock oder Exposure Bracketing.

Fazit

Der Blitz erfüllt alles, was ich von ihm erwartet habe – und das bei einen sehr guten Verarbeitung. Die CLS Funktion klappt auf Anhieb hervorragend, damit hat sich der Einkauf rentiert. Bei einem deutlich günstigeren Preis als die Nikon Varianten habe ich bei der Qualität keinen Grund gesehen, das Original zu wählen. Ganz im Gegenteil, ich werde mich jetzt an 2 Lichtquellen heranwagen und einen zweiten YN 565 ordern.

Fotos ausdrucken - Fotoservice

12-28-2011 @ 05:29,Allgemein,lumi,Kommentar hinterlassen - 0

Weihnachten ist nun vorbei und viele haben sicher eine Digitalkamera geschenkt bekommen. Das ist nun der Zeitpunkt, darüber nachzudenken, was man später mit den Fotos machen möchte.
Heutzutage werden wohl die allermeisten Fotos auf einer Festplatte gespeichert und verbringen ihre zeit im Dunkel der Datenträger. Manchmal werden Sie bestimmt auch angeschaut, aber bei der extremen Anzahl der Fotos die mit digitalen Kameras aufgenommen werden ist die Chance eher gering, dass Fotos öfter betrachtet werden.

Früher in der Film-Ära wurden 12, 24 oder 36 Aufnahmen pro Film gemacht und anschließend der Film entwickelt. Je nachdem wie der Fotograf begabt war, kamen dann 12, 24 oder 36 brauchbare Abzüge heraus, die auf Fotopapier ausbelichtet wurden und von da an in einen Album oder einer Schachtel auf den nächsten Betrachter warteten. Die Anzahl war überschaubar und die Fotos waren real, man konnte das Album in die Tasche packen und zu Oma's Geburtstag die Bilder vom Urlaub zeigen. „Ok, das geht heute auch noch“, mögen manche sagen. Die Fotos können von der Festplatte einfach auf einen USB-Datenträger, das Telefon oder eines der vielen Pads kopiert und der Oma gezeigt werden. Dabei kommt es jedoch garantiert zu Schwierigkeiten.

  • USB-Datenträger: Hat die Oma einen Computer, Fernseher oder DVD-Player mit USB-Anschluss? Falls ja, ist dieser mit meinen Datenträger kompatibel (Dateisystem, Stromversorgung etc.)

  • Handy: Das könnte funktionieren, allerdings ist Oma nicht mehr die jüngste und die kleinen Bildschirme der Handys sind deshalb wohl nicht die beste Alternative. Außerdem ist es bei vielen Betrachtern schwierig, allen gleichzeitig das Foto zu zeigen, wenn um das Handy auch noch Tante Anna, Onkel Paul, deren Kinder und Enkel und auch noch Nachbar Otto herum sitzen.

  • Pad, Tablet-PC, Notebook-PC: Das funktioniert besser als der Trick mit dem Handy. Allerdings stellt sich hier auch die Frage, ob alle Beteiligten einen guten Blick auf den Bildschirm haben.


  • Seit einiger Zeit lasse ich Fotos von meiner Digitalkamera auch wieder entwickeln, bzw. ausdrucken. ein Ausdruck oder ein Abzug ist schnell in der runde herumgereicht und kann von jeden so lange betrachtet werden wie dieser es wünscht. So wird der Fotonachmittag dann doch noch gemütlich und es braucht sich keiner den Hals zu verrenken, um den Bildschirm des 3-Zoll Handybildschirms zu sehen.

    Die Qualität der Ausdrucke oder Abzüge ist einmal von der Qualität des digitalen Fotos und weiterhin auch vom Fotopapier abhängig. Der Drucker kombiniert dann aus diesen beiden Zutaten hoffentlich einen guten Ausdruck, auf den Oma auch ohne Brille die Enkel beim Schimmen in Bali erkennen kann.

    Welchen Fotoservice man letztendlich benutzt ist von der Verfügbarkeit, dem Preis und den eigenen Möglichkeiten abhängig. Ich setze zur Zeit auf Snapfish und bin bisher dabei gut gefahren.
    Bei Snapfish bekommt man beim ersten Hochladen der eigenen Fotos gleich 20 Abzüge 10x15cm gratis. Somit kann man ohne Risiko testen, ob man mit dem Service zufrieden ist. Das Porto hält sich in Grenzen und ist von der Größe bzw. der Art des Auftrages abhängig. So bezahlt man selbstverständlich für einen Fotokalender mehr Porto als für ein Set von 10 Abzügen.


    snapfish


    Bei Snapfish kann man die bestellten Fotos auch zu anderen Adressen schicken lassen, so dass dieser Service gut geeignet ist, Geschenke zu verschicken und Freunde oder Familie mit Fotokalendern, Fototassen oder Postern zu überraschen.


    Testbericht Yongnuo YN-565EX

    12-23-2011 @ 02:55,Testberichte,lumi,Kommentar hinterlassen - 0

    Heute veröffentliche ich hier den Testbericht über den Yongnuo YN-565EX, der mir freundlicherweise von Daniel Sypke, Fotograf und Betreiber der beiden Webseiten Hochzeitsfotografie (www.sag-ichwill.de) und Portrait- und Businessfotografie (http://www.sag-cheese.de/) zur Verfügung gestellt wurde. In einen ausführlichen Test wurde der YN-565EX gründlich unter die Lupe genommen und seine Stärken und Schwächen beschrieben.

    Hier nun der Testbericht:

    "Eigentlich nutze ich für meine fotografischen Aufträge in der Regel nur Equipment von Canon, da ich mit Zubehör von Drittherstellern mitunter negative Erfahrungen gemacht habe. Nun habe ich die Möglichkeit bekommen, mir den ETTL Blitz aus dem Hause Yongnuo mal etwas genauer anzuschauen und im Praxiseinsatz zu testen.

    Vorweg : Mein Testgerät wurde mir freundlicherweise vom Lumi's Fotozubehör zur Verfügung gestellt und kam direkt aus Shanghai. Der Preis im Shop beträgt aktuell 110€, Einfuhrsteuern / Zoll etc. musste ich nicht bezahlen.

    Lieferumfang Yongnuo YN-565EX :

    Blitz YN565EX mit integrierter BounceCard und 24mm Streuscheibe
    Tasche
    Standfuß
    Anleitung (kleines Buch, davon 30 Seiten in Englisch, KEIN Faltblatt)
    Stromversorgung :

    4x AA Batterien bzw. Mignonbatterien. Ein externes Powerpack (z.B. Canon CP-E4 oder kompatible - für schnellere Aufladezeiten und höhere Blitzanzahl) ist anschließbar .

    Anschlüsse :

    ETTL Blitzschuh aus Metall mit Schraubarretierung
    PC Buchse (Auslösung per Blitzkabel)
    Externes Powerpack

    Haptik :

    Der Blitz fühlt sich von der Verarbeitung und von der Kunststoffqualität her wie die aktuellen Canon Blitze an – nichts wackelt, knirscht oder wackelt. Ein Metz AF48-1 wirkt vom Anfassgefühl deutlich günstiger.

    Überhaupt wirkt der Yongnuo-Blitz dem altem Canon 580 EX sehr ähnlich. Sei es vom Aufdruck her oder das Bedienpanel. Unterschied hier : dem Yongnuo fehlt der Master/Slave Schalter, der Powerschalter (beim YN durch einen Taster ersetzt) sowie das Drehrad, welches beim Chinesen durch 5 Tasten (Steuerkreuz mit Entertaste) ersetzt wurde. Die Größe beider Blitze ist nahezu identisch.

    Der Batteriefachdeckel – bei anderen China-Blitzen oft ein Manko – ist solide und rastet satt ein. Die Anschlüsse für das PC Blitzkabel bzw. dem Powerpack liegen geschützt unter einer Gummiabdeckung.

    Der Blitzschuh ist standesgemäß aus Metall, wird aber leider nicht mittels moderner Hebeltechnik sondern "altertümlich" per Feststellschraube arretiert.

    Features YN-565EX :

    Blitzleistung : Leitzahl 58 bei ISO 100 / 105mm
    ETTL II, Multimode (Stroboskopblitz) sowie manueller Modus
    Leistungsregelung in 7 Blenden bzw 22 Stufen von 1/1 bis 1/128 ( in 1/3 Blendenstufen regelbar)
    Zoomreflektor für 7 Brennweiten (24 / 28 / 35 / 50 / 70 / 80 / 105mm)
    Hinweis : Der Blitz erkennt nicht automatisch, das die Streulichtscheibe rausgezogen wurde
    Unterstützt Canon und Nikon wireless Protokolle (unabhängig vom Blitzschuh), d.h. der YN-565EX für Canon versteht auch entfesselt Nikon iTTL / CLS
    Blitzzündung auf 1. oder 2. Vorhang
    ETTL Slavefähig (kann über EOS 7D, 60D und 600D, ST-E2 sowie dem Canon 580EX II im ETTL Modus ausgelöst werden)
    Unterstützt FE (Canon) bzw. FV Lock (Nikon)
    Je nach Blitzleistung und Batteriequalität 100 - 1500 Blitze pro Batteriesatz
    Akustischer Hinweis für beendeten Ladevorgang
    Überhitzungsschutz (schaltet bis er abgekühlt ist, ab)
    Einstelllicht
    rote Displaybeleuchtung
    Autosave der letzten Einstellungen
    Der Yongnuo Blitz unterstützt leider kein HSS - warum, ist mir schleierhaft und nicht nachvollziehbar :-/

    Weitere Informationen (Englisch) sowie das Manual (PDF) gibt es auf der Homepage von Yongnuo.

    Ladezeiten :

    Ich habe den Blitz bei den Ladezeiten mit dem Canon 430 EX II und dem Metz AF48-1 bei voller ( 1/1 ) Blitzleistung im manuellem Modus verglichen.
    Alle Blitze wurden mit frisch geladenen Eneloops bestückt, die Messung erfolgte mit Stoppuhr. Die Ladezeiten ergeben sich aus dem Mittel drei hintereinander gemachter Messungen.



    BlitzLadezeit (gemittelt)
    Canon 430 EX II2,4 Sekunden
    Metz AF48-12,5 Sekunden
    Yongnuo YN-565EX 3,1 Sekunden
    Yongnuo YN-565EX*2,0 Sekunden

    *) Der Yongnuo wurde zusätzlich von einem exteren Batteriepack (Modell von Pixel, bestückt mit 8 Eneloops) mit Strom versorgt.

    Einstellmöglichkeiten :

    Der Blitz lässt sich in den wichtigen Paramtern wie Modus (ETTL, manuell), Blende, Zoom und Leistung recht intuitiv einstellen. Darüber hinaus können diese Einstellungen auch bequem über das Kameramenu (sofern die Kamera das unterstützt) vorgenommen werden.

    Zusätzlich bietet der Yongnuo Blitz über 15 Funktionen, die über die FN Taste verstellt werden können (Standby-Zeit, Piepton bei Blitzbereitschaft, AF Hilfslicht an/aus...)

    Praxiseinsatz :

    Als erstes fällt nach dem Einschalten (man muss die Powertaste zum Ein- bzw Ausschalten des Blitzes ca. 4 Sekunden gedrückt halten) auf, das der Blitz einen Ladeton von sich gibt, soll heissen das der Blitz seine Einsatzbereitschaft per (abschaltbarem) Piepton signalisiert. Das finde ich grad bei längeren Ladezeiten (also 1/2 und 1/1 Leistung) sehr sinnvoll.

    Ich habe den Blitz während eines Gospel-Chor-Shootings in einer sehr dunklen Kirche parallel zum Canon 430EX II benutzt (on Camera im ETTL Modus) und konnte keinerlei Unterschiede in der Belichtung bzw Belichtungsmessung feststellen - EOS 5D Mark II sowie YN-565EX kommunizierten einwandfrei. Etwas störend war hingegen die zu helle Bereitschafts-LED, die im schwachen Licht der Kirche extrem geblendet hat.

    Zusammenfassung :

    Der ETTL Aufsteckblitz YN-565EX von Yongnuo hinterlässt viel Licht, aber auch Schatten.

    Auf der Habenseite verbucht der Blitz aus China eine Haptik, welche sich vor Canon Speedlites nicht zu verstecken braucht. Darüberhinaus ist der Blitz (die richtige DSLR wie z.B. EOS 7D, 5D Mark II... vorausgesetzt) komplett über das Kameramenü konfigurierbar. Die Belichtung des Blitzes im ETTL-Modus funktionierte auf der 5D Mark I wie auch Mark II tadellos, ein Unterschied zum Canon 430 EX II im Praxiseinsatz war nicht feststellbar. Die Änderung der Parameter über das Bedienfeld des Blitzes geht flott von der Hand und der abschaltbare Blitzbereitschaftston ist bei entfesseltem Blitzen in meinen Augen ein sehr sinnvolles Feature. Ein optional erhältlicher externer Batteriepack ermöglicht um 50% kürzere Ladezeiten sowie eine deutlich höhere Anzahl von Blitzauslösungen.

    Nicht so gut gefiel mir die zu helle Bereitschafts-LED sowie die einfach zu lange Ein-/Ausschaltzeit - ein schnelles aktivieren des Blitzes ist so leider nicht möglich. Kein Beinbruch, aber überhaupt nicht zeitgemäß ist das Fehlen des HSS Modus.

    Fazit :

    Der Yongnuo-Besitzer bekommt viel ETTL-Blitz für den aufgerufenen Preis, der Canon 430EX II kostet ca doppelt so viel und kann (vom HSS Modus mal abgesehen) nicht viel mehr. Wenn man die fehlende HSS Funktion verschmerzen kann ist der China-Blitz durchaus als Schnäppchen und Kaufempfehlung zu sehen."

    Help Portrait - Epilog

    12-21-2011 @ 03:09,Allgemein,lumi,Kommentar hinterlassen - 0

    Die Zeit vergeht und unser Help Portrait 2011 ist nun schon wieder 2 Wochen vorbei.
    Hier einmal ein paar kurze Worte zur Veranstaltung.

    Mit Hilfe von Canon China, die uns 4 Fotodrucker, 400 Blatt A4 Fotopapier und ausreichend Tinte für den Druck der Portraits kostenlos zur Verfügung gestellt haben, konnten wir am 10. Dezember 69 Familien Fotografieren.

    Canon Printers Help Portrait 2011 Shanghai

    Die Kinder der Wanderarbeiter, für die wir diese Aktion organisiert haben, kamen mit ihren Familien und so wurden an diesen Tag insgesamt 210 Personen fotografiert. Jede Familie bekam 3-4 Portraits ausgedruckt, die sie mit nach Hause nehmen durften, selbstverständlich kostenlos.

    Da wir diese Aktion nun schon im dritten Jahr ausführen, konnten wir die Erfahrungen der letzten beiden Jahre nutzen, um die Organisation zu optimieren. Durch die zahlreichen Interessenten, die an diesen Tag helfen wollten, konnten wir aus unserer Shanghai-Flickr-Gruppe auf fast 40 freiwillige Helfer, inklusive Fotografen zurückgreifen, die alle eine Aufgabe bekamen.

    Profis at work Help Portrait 2011 Shanghai

    Wir hatten eine Anmeldung, bei der die Kinder eine Karte bekamen und auf der Anmeldeliste abgehakt wurden. Danach wurden die Fotos gemacht und die Kinder wurden in den Warteraum geleitet, in den ein Projektor Trickfilme zeigte, denn wie wir alle wissen sind Kinder ziemlich lebhaft und wollen immer alles erkunden. Aus diesen Grund war der Warteraum auch am anderen ende des Gebäudes, um die Fotografen nicht bei Ihrer Arbeit zu stören.
    Im großen Hauptraum hatten wir 3 Sets aufgebaut und ein weiteres im Nachbarzimmer. An diesen 4 Sets wechselten sich 8 Fotografen ab, fotografierten die Kinder mit ihren Familien und brachten die Fotos dann auf der Speicherkarte zu den Editoren in der Raummitte, die an den Tischen mit den Druckern saßen. Dort wurden dann von den Editoren die besten Fotos ausgesucht, eventuell leicht nachbearbeitet und dann sofort ausgedruckt. Die fertigen Drucke wurden dann im Warteraum ausgeteilt.

    Front desk Help Portrait 2011 Shanghai

    Wie man sicher schon bemerkt, ist dabei eine gewisse Anzahl von Personen nötig, z. B. die "Läufer" die den ganzen Tag nur die Fotos in den Warteraum brachten und eventuell auf den Rückweg gleich die nächsten Gruppe in den Fotoraum führten. Vier Editoren mit deren Assistenten sorgten für die Bildauswahl, die Bearbeitung und den Druck. Weiterhin hatten wir Fotografen für die Dokumentation und auch 2 Videografen, die den ganzen Tag auf Video bannten. (Die Videos müssen noch bearbeitet werden). Der Grund für diese Fotos und Videos ist, dass wir etwas haben, was wir der Welt zeigen können, denn die Portraits der Personen sind von der Veröffentlichung ausgeschlossen. Diese sind NUR für diese Menschen gedacht und nicht einmal für das Portfolio des betreffenden Fotografen erlaubt.

    Printers Help Portrait 2011 Shanghai

    Zwei "Floor Manager" sorgten für den reibungslosen Ablauf aller Tätigkeiten, organisierten die Verpflegung aller freiwilligen Helfer, halfen den "Läufern" und den Fotografen.

    Das Ergebnis des Tages waren 69 Familien, die zur Weihnachtszeit (auch wenn das hier in China nicht gefeiert wird) ihr persönliches Portrait bekommen haben, vielleicht das erste und einzige in ihren Leben. so waren wir zwar nach 9 Stunden (von 9 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends) auch ziemlich erschöpft, aber glücklich, dass alles so gut geklappt hat und die Familien ihr eigenes kleines Weihnachtsgeschenk bekommen haben.

    Hier unser Gruppenfoto
    IMG_6631

    Viel mehr Fotos von der Aktion sind hier zu finden: Help Portrait Shanghai 2011


    Akkus und Ladegeräte für LED-Foto- und Videoleuchten

    12-12-2011 @ 04:11,Fotozubehör,lumi,Kommentar hinterlassen - 0

    Im Angebot meines Fotozubehör-Shops befinden sich auch verschiedene LED-Leuchten für DSLR- und Videokameras die neben den üblichen AAA- oder AA-Batterien oder Akkus auch zum Beispiel Lithium-Akkus verwenden, die eigentlich für Kameras hergestellt wurden. Somit können Sie z. B. schon den Kauf von zusätzlichen Akkus sparen, wenn Sie für ihre Kamera schon einen Ersatzakku haben, denn Sie eventuell für die LED-Leuchte benutzen können.
    Leider können wir diese Akkus im Shop selbst nicht anbieten und stellen ihnen deshalb hier einige Informationen zur Verfügung, wo sie diese Akkus und Ladegeräte kaufen können.

    SYD-1509: Für diese Leuchte habe ich hier schon einige Infos aufgeschrieben Akkus für Yongnuo SYD-1509 LED-Video- Fotoleuchte

    YN-160: Akkus und die dazugehörigen Ladegeräte für die Yongnuo YN-160 Videoleuchte gibt es z.B. bei Amazon: