Die allererste Werbeagentur überhaupt wurde 1843 in den vereinigten Staaten gegründet. Kurz darauf begann mit der Annoncenexpedition Ferdinand Haasenstein und der Verbreitung der Anschlag-Säulen von Ernst Litfaß auch bei uns in Deutschland die Entwicklung dieses Wirtschaftszweiges.

Es entwickelten sich mit neuartigen Werbemedien auch Grundlagen für bis dato neuartige Werbemittel: Anfang des 19. Jahrhunderts begannen die Künstler ihre Arbeit für Werbemaßnahmen zur Verfügung zu stellen, indem sie Plakate und Aushänge – nicht selten mit politischen Botschaften – erschufen. Dies war die Geburtsstunde für das Plakat und die Säule, und hieraus entstand Nachfrage nach fachkundiger Beratung – Kunst und Design, für effektives Design, Optimierung der Kosten – vom Grundprinzip her die Idee der modernen Werbeagentur wie man sie heute kennt.

advertising-pillar-668659_640Schon bereits im Jahre 1895 übernahmen Werbeberater auch die Realisierung. 20 Jahre später machte eine sogenannte “Advertising Service Agencies” nach der anderen auf. So auch die erste Werbeagentur im modernen Sinne, gegründet von Max Burchartz und Johnannes Canis. Mit Beginn des Wirtschaftswunders in den 1950ern begann so gleich die nächste Gründungswelle in Deutschland. Seitdem wächst der Markt stetig.

Mit der Erfindung des Internets als neues Medium für Werbebotschaften, wurden Werbeagenturen so gleich zu Kommunikationsagenturen. In Deutschland gibt es davon mittlerweile ca 12.000 Stück. In erster Linie beraten, konzipieren, verwirklichen und steuern sie ganze Kampagnen. Unterschiedliche Werbeplattformen wie Online Marketing, Public Relations, Give-aways und Anzeigen in Zeitungen und Magazinen werden dabei miteinander vernetzt, da sie als Gesamtheit eine wesentlich effektivere Beachtung bewirken.

Neben solchen “Full Service-Agenturen” gibt es aber auch zahlreiche Spezialagenturen, die nur besondere Bereiche fokussieren, wie zum Beispiel PR in Krisensituationen, Sponsoring, Hörfunkwerbung oder Konzeption von Werbeartikeln. Werbeartikel zählen laut einer Stichproben-Erhebung des Kölner Marktforschungsinstituts “advernomics GmbH” zu den effektivsten Werbemitteln. Werbeartikel werden normalerweise mit positiven Gefühlen angenommen, sind andauernder in ihrer Werbewirkung und verschaffen dem Unternehmen einen Sympathiebonus.
 Dagegen können Werbemittel, wie zum Beispiel ungünstig gesendete Spots im TV, auch eine gegenteilige Wirkung verursachen, z.B. wenn sie den Krimi gerade vor Auflösung des Falls ausblenden und somit das Publikum verärgern.

Vor allem die großen Firmen wissen darüber bestens Bescheid: Im Zuge ihrer Werbeplanung setzen sie im Schnitt Werbeartikel zu 86% ein. Viele kleine Unternehmen wissen es aber noch nicht – oder aber sie sind durch die gesetzlichen Vorgaben verunsichert. In Deutschland ist es nämlich vorgeschrieben, dass im Ganzen nur maximal 35,00 Euro pro Jahr und pro Empfänger von der Steuer abgesetzt werden können – von der Steuer absetzungsfähig sind – so ist es zumindest im betrieblichen Umfeld. So entsteht natürlich die Nachfrage nach Steuerberatung …

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